Papierfabrik – Halle Saale


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Als in Deutschland zu Beginn des 18. Jahrhunderts der Papierbedarf drastisch anstieg wurden vielerorts, so auch in Halle, Papiermühlen errichtet. 1714 erhielt Zacharias Kermes die Konzession, am “alten Lachsfang bey Giebichenstein” eine solche zu errichten. Bereits 1716 wurde das erste Papier geschöpft. 1718 wurde die Mühle an Johann Christian Keferstein verpachtet, der diese mit seinen Nachkommen in insgesamt fünf Generationen bis 1871 betrieb, auch als August Hermann Francke am 31.01.1725 die Papiermühle vollständig für 6.500 Taler kaufte. Fortan sicherte sie den Franckeschen Stiftungen den ebenfalls gewachsenen – der Buchhandlung und Druckerei geschuldet – Papierbedarf. Während des Kefersteinschen Betriebs hieß die Mühle “Kefersteinsche Papierfabrik Cröllwitz”.

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